Diese Pflanze vertreibt Zecken und Mücken sofort

Warum sich Zecken und Mücken so gerne in Ihrem Garten niederlassen

Laue Abende, Grillpartys und Kinder, die über den Rasen toben – das gehört zum Sommer einfach dazu. Doch zusammen mit der warmen Jahreszeit kommen auch ungebetene Gäste. Zecken, die im Gras lauern, und Mücken, die um die Gartenbeleuchtung schwirren, können jede Mahlzeit im Freien zur Qual machen.

Die meisten Menschen werden erst aufmerksam, wenn sie eine festgebissene Zecke am Bein entdecken oder morgens die juckenden Stiche zählen. Dabei lässt sich die Zahl dieser lästigen Besucher schon bei der Gartengestaltung deutlich reduzieren.

Wann die Plagegeister am aktivsten sind

  • Mücken tauchen bei Temperaturen über 10–15 °C auf
  • Zecken werden bereits ab 7 °C aktiv
  • Der größte Ansturm erfolgt im späten Frühjahr, im Sommer und zu Herbstbeginn

Zecken bevorzugen verwilderte Ecken – hohes Gras, dichte Hecken oder kleine Gebüsche. Dort warten sie geduldig auf ein vorbeikommendes Tier oder einen Menschen. Mücken hingegen suchen jede Art von stehendem Wasser: den Untersetzer unter dem Blumentopf, die unabgedeckte Regentonne oder den nach dem Regen vergessenen Eimer.

Das Ergebnis? Ein gewöhnlicher Familiengarten verwandelt sich innerhalb weniger Wochen in ein Paradies für Parasiten und blutsaugende Insekten, die Ihnen jede Grillfeier gründlich vermiesen.

Pflanzen als natürliche Schutzbarriere

Die meisten Menschen greifen automatisch zu chemischen Sprays oder Insektiziden. Diese wirken zwar schnell, belasten aber die Umwelt und können Haut, Kinder sowie Haustiere reizen. Es gibt jedoch eine sanftere Lösung, die andere Schutzmethoden hervorragend ergänzt.

Gemeint sind Pflanzen, die Duftstoffe freisetzen, welche Mücken und Zecken besonders verabscheuen. Dazu gehören beispielsweise Arten mit Zitrusaroma. Eine davon zeichnet sich durch besonders starke Wirkung aus und sieht zudem in Blumenkästen und Balkongefäßen wunderschön aus.

Duftpelargonie – Ihr Verbündeter gegen Zecken und Mücken

Der Star vieler südeuropäischer Gärten ist die Duftpelargonie mit Zitronenaroma, umgangssprachlich Zitronengeranie genannt. Sie bildet einen dichten Horst von etwa 40 bis 100 cm Höhe mit sattgrünen, tief eingeschnittenen Blättern. Die Blüten sind dekorativ, doch die wahre Kraft dieser Pflanze steckt im Laub.

Es genügt, die Blätter leicht zwischen den Fingern zu verreiben, und schon entfaltet sich ein intensiver Zitrusduft. Für Menschen meist angenehm und erfrischend, wie ein Sommerabend. Für zahlreiche Insekten dagegen äußerst abschreckend.

Was den abwehrenden Effekt bewirkt

Die Blätter enthalten aromatische Verbindungen, vor allem Geraniol und Citronellol. Diese Substanzen finden sich auch in natürlichen Präparaten gegen Mücken und Zecken – in Sprays ebenso wie in Ölen für Duftlampen.

Wissenschaftliche Analysen der letzten Jahre zeigen, dass eine hohe Konzentration von Geraniol die Fähigkeit von Zecken, sich festzubeißen, um mehrere Dutzend Prozent verringern kann. Feldstudien haben außerdem bewiesen, dass Diffusoren mit diesem Wirkstoff einen Großteil der Mückenweibchen auch im Freien abschrecken.

So pflanzen Sie die Zitronengeranie richtig, damit sie wirkt

Unter mitteleuropäischen Bedingungen kultiviert man diese Pflanze am besten in Töpfen und Kästen. Strengere Fröste verträgt sie nicht gut, dafür gedeiht sie auf einem sonnigen Balkon oder an der Terrasse prächtig.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Pflanzzeit: ab dem frühen Frühling, sobald keine stärkeren Fröste mehr drohen
  • Standort: heller Platz, idealerweise die meiste Zeit des Tages volle Sonne
  • Substrat: nährstoffreiche, aber lockere und durchlässige Erde; etwas Sand oder Perlit beimischen
  • Gießen: regelmäßig, aber ohne Staunässe – durchnässte Wurzeln leiden
  • Düngen: während der Saison alle 2–3 Wochen mit Balkonpflanzendünger

Die beste Wirkung erzielen Sie, indem Sie mehrere Töpfe an strategischen Stellen platzieren: bei der Terrassentür, neben dem Gartentisch, in der Nähe von Liegestühlen oder am Garteneingang. So entsteht ein regelrechter Duftring, den Mücken und Zecken nur schwer durchdringen können.

Wie Sie die Wirkung der Pflanze im Alltag verstärken

Schon das Aufstellen allein hilft, doch aus der Pflanze lässt sich noch mehr herausholen. Vor dem Abendessen im Freien genügt es, ein paar Blätter sanft zu zerdrücken und eine frische Duftwelle freizusetzen. Sie müssen sie nicht einmal abpflücken – es reicht, mit den Fingern über die Blattspitzen zu streichen.

Manche Menschen nutzen frische Blätter, indem sie diese leicht in den Handflächen zerreiben und eine winzige Menge des Aromas auf die Kleidung auftragen. Das kann den Schutzeffekt unterstützen, allerdings sollte man stets an mögliche Hautempfindlichkeiten denken. Testen Sie zunächst an einer kleinen Stelle, ob Reizungen auftreten.

Erhältlich sind auch ätherische Öle aus dieser Pelargonie. Sie werden auf zwei Arten verwendet: verdünnt in einem Trägeröl werden sie in geringer Menge auf unbedeckte Hautstellen aufgetragen, oder einige Tropfen kommen in eine Duftlampe beziehungsweise einen Diffusor. Wichtiger Hinweis: Solche Präparate eignen sich nicht für kleine Kinder, Schwangere oder viele Haustiere, insbesondere Katzen.

Die Pflanze allein reicht nicht – weitere Gewohnheiten zur Risikosenkung

Die Zitronengeranie sollte man als Teil einer umfassenderen Strategie betrachten. Ohne einige einfache Maßnahmen löst selbst die größte Topfsammlung das Problem nicht.

  • Entleeren Sie regelmäßig Wasser aus Untersetzern und Eimern
  • Halten Sie Regentonnen abgedeckt oder mit einem Netz gesichert
  • Lassen Sie den Garten nicht mit hohem Gras zuwuchern, besonders an Wegen und Spielplätzen der Kinder
  • Untersuchen Sie nach einem Spaziergang über Wiesen oder durch Wälder gründlich Haut und Fell von Hund oder Katze

Die Verbindung vernünftiger Gartenpflege mit einer natürlichen Duftbarriere an der Terrasse sorgt dafür, dass Sommerabende einfach entspannter werden. Weniger Herumfuchteln mit den Armen, weniger hektisches Suchen nach der Pinzette mitten in der Nacht.

Erwähnenswert ist, dass manche Menschen auf Stiche und Bisse heftiger reagieren. Bei ihnen kann schon eine einzelne Mücke eine starke Schwellung auslösen. Für solche Familienmitglieder macht die Investition in einige duftende Töpfe besonders viel Sinn. Gut gewählte Arten – einschließlich der Pelargonie mit Zitronenaroma – verschönern nicht nur die Terrasse, sondern verringern praktisch die Zahl schmerzhafter Erinnerungen an den Gartenaufenthalt.

Author

  • Andrea Funk è una blogger tedesca di lifestyle e DIY, fondatrice di andysparkles, dove condivide consigli pratici su vita quotidiana, viaggi e creatività.

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