Diese 5 Handy-Apps nerven uns am meisten – mindestens drei davon hast du wahrscheinlich auch

Moderne Zeiten haben zahlreiche Erfindungen hervorgebracht, die unser Leben erleichtern sollen. Eine der bedeutendsten der letzten zwei Jahrzehnte sind Smartphones. Von den ersten halbkilo schweren Geräten, die kaum rechnen oder E-Mails verschicken konnten, haben wir einen weiten Weg zurückgelegt. Heute dienen Smartphones als erstklassige Kameras, lassen sich mit dem Internet verbinden und ermöglichen die Installation zahlreicher Apps mit unterschiedlichsten Funktionen. Gerade diese Apps können jedoch problematisch sein – manche verschlechtern die Lebensqualität ihrer Nutzer erheblich!

Soziale Netzwerke als Zeitfresser

Die schlimmsten Apps sind soziale Netzwerke. Jeder erwischt sich gelegentlich dabei, wie er statt wichtiger Arbeit gedankenlos durch Instagram scrollt. Selbst der Gang zur Toilette ohne Handy ist für viele kaum noch vorstellbar.

Soziale Netzwerke erzeugen im Gehirn oft Dopamin, auch bekannt als Glückshormon. Besonders stark wird es ausgeschüttet, wenn Beiträge oder Kommentare Reaktionen von anderen Nutzern erhalten. Dieser Dopamin-Kick kann süchtig machen. Wer ständig durch Social Media scrollt, riskiert einen chronischen Mangel und mögliche Depressionen.

Besonders problematische Apps in diesem Sinne sind Facebook, Instagram, Snapchat und auch YouTube. Letzteres ist zwar keine klassische Social-Media-Plattform, kann aber ebenfalls viel Zeit verschlingen. Wichtig ist jedoch die Nutzung: YouTube bietet auch viele Bildungsinhalte, Dokumentationen und Lernvideos, deren Zeit kontrolliert werden sollte.

Die TikTok-Effekte

TikTok hat die heutige Form aller sozialen Netzwerke stark beeinflusst. Es war zwar nicht die erste Plattform mit kurzen vertikalen Videos, aber die erste, die ausschließlich dieses Format bot. Reels, Shorts und ähnliche Formate werden inzwischen auf allen Plattformen kopiert.

Vor allem Kinder und Jugendliche können durch dieses schnelle Konsumieren von Inhalten Schaden nehmen. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt drastisch: Im Jahr 2012 lag die durchschnittliche Konzentrationsdauer noch bei 75 Sekunden, heute sind es nur 47 Sekunden, der Median liegt bei etwa 40 Sekunden. Die Hälfte der Menschen kann sich also weniger als 40 Sekunden auf einen Bildschirm konzentrieren, bevor Langeweile einsetzt.

Tipps für bewusste Nutzung

Bevor du TikTok oder Instagram nur zum Zeitvertreib öffnest, überlege, ob es wirklich nötig ist. Ein wenig Langeweile kann dem Gehirn guttun, und gelegentlich einfach nur mit den eigenen Gedanken zu sein, ist nützlich. Es gibt auch Apps, die verhindern, dass man soziale Netzwerke sofort öffnet, bis man sich eine kurze Pause gegönnt hat.

Author

  • Andrea Funk è una blogger tedesca di lifestyle e DIY, fondatrice di andysparkles, dove condivide consigli pratici su vita quotidiana, viaggi e creatività.

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