Gmail-Revolution: So ändern Sie Ihren Nutzernamen ohne Konto-Verlust

Gmail-Revolution: So ändern Sie Ihren Nutzernamen ohne Konto-Verlust

Der Chef von Alphabet Inc., Sundar Pichai, hat Nutzer am Dienstag dazu ermutigt, ihre digitale Identität bei Gmail zu erneuern. Dies geschah zeitgleich mit der Einführung einer Funktion, auf die viele seit Jahren gewartet haben.

Bahnbrechende Neuerung für Gmail-Nutzer

Die frisch eingeführte Funktion ermöglicht es Anwendern, ihren Gmail-Nutzernamen zu ändern – eine Möglichkeit, die bisher ausschließlich durch das Anlegen eines komplett neuen Kontos realisierbar war.

Bei der Verkündung des Updates betonte Pichai: „Das Jahr 2004 war fantastisch, doch Ihre Gmail-Adresse muss nicht für immer dort feststecken.“ Diese Aussage unterstreicht die neue Flexibilität für Millionen von Nutzern weltweit.

Der Alphabet-CEO fügte hinzu, dass Anwender jetzt einen neuen E-Mail-Namen wählen können, während der Zugang zum alten erhalten bleibt. Die alte Kennung bleibt bestehen und beide können für die Anmeldung verwendet werden, so seine Erklärung.

Die Funktion wird derzeit schrittweise ausgerollt. Das bedeutet, dass nicht alle Nutzer die Option sofort in ihren Einstellungen sehen werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Adressänderung

Anwender, die das Update bereits erhalten haben, finden die Änderungsmöglichkeit in den Einstellungen ihres Google-Kontos. Der Pfad führt über Persönliche Informationen, dann E-Mail und schließlich zur E-Mail-Adresse des Google-Kontos, wo die Änderungsoption ausgewählt werden kann.

Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen zu beachten: Der Nutzername kann nur einmal alle zwölf Monate aktualisiert werden. Zudem lässt sich die neu gewählte Adresse während dieses Zeitraums nicht löschen.

Die alte Adresse wird von Google als alternative Anmeldeoption beibehalten. Dies gewährleistet, dass keine E-Mails verloren gehen und der Zugang zum Konto jederzeit gesichert bleibt.

Prominente Stimme fordert weiteres Feature

Die Ankündigung löste eine Reaktion des Twitter-Mitgründers und aktuellen Block Inc.-Chefs Jack Dorsey aus. Er nutzte die Gelegenheit, um auf eine weitere langjährige Nutzeranforderung hinzuweisen.

„Können wir auch den automatischen Dark Mode für Gmail und Docs in der Web-Version bekommen?“, schrieb Dorsey. Seine Bemerkung hebt eine funktionale Lücke hervor, die von vielen Anwendern bemängelt wird.

Die außergewöhnlichen Anfänge von Gmail

Gmail wurde erstmals am 1. April 2004 von den Google-Mitgründern Larry Page und Sergey Brin vorgestellt. Das Datum sorgte zunächst für Verwirrung, da viele den Launch für einen Aprilscherz hielten.

Author

  • Andrea Funk è una blogger tedesca di lifestyle e DIY, fondatrice di andysparkles, dove condivide consigli pratici su vita quotidiana, viaggi e creatività.

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