MacBook Air M5: Verstecktes Problem kostet 40% Leistung

Das passive Kühlsystem des neuen MacBook Air mit M5-Chip setzt dem Prozessor bei anspruchsvollen Aufgaben deutliche Grenzen und führt zu spürbaren Leistungseinbußen gegenüber dem Pro-Modell.

Seit dem Start in Deutschland präsentiert sich das MacBook Air mit M5-Chip als effizienter Begleiter für den Alltag. Doch unter der eleganten Oberfläche verbirgt sich eine entscheidende Einschränkung, die bei längeren, fordernden Arbeitsphasen deutlich zutage tritt.

Während das schlanke Notebook alltägliche Herausforderungen mühelos meistert, offenbaren aktuelle Untersuchungen eines Hardware-Spezialisten eine kritische Schwachstelle: Das Fehlen einer aktiven Kühlung macht sich bei dauerhafter Belastung massiv bemerkbar und kann die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen.

Passive versus aktive Kühlung: Der entscheidende Unterschied

Der fundamentale Unterschied zwischen MacBook Air und MacBook Pro mit M5-Prozessor liegt in der Wärmeableitung. Das Pro-Modell setzt auf einen aktiven Lüfter, während das Air ausschließlich passive Kühlung nutzt, also ohne mechanische Unterstützung arbeitet.

In der Realität bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung der Dauerleistung. Bei fordernden Szenarien wie Gaming oder kontinuierlichen Berechnungen verliert das MacBook Air bis zu 40 Prozent seiner Leistungsfähigkeit im direkten Vergleich zum MacBook Pro.

Der Grund dafür ist einleuchtend: Das Modell mit Lüfter hält den Chip auf niedrigeren Temperaturen und ermöglicht dadurch deutlich höhere Leistungsgrenzen. Messungen zeigen, dass das MacBook Pro mit 20 Watt arbeitet, während das Air lediglich auf etwa 9 Watt begrenzt bleibt.

Gaming-Performance zeigt die Grenzen deutlich auf

Besonders augenfällig werden diese Einschränkungen bei grafisch anspruchsvollen Spielen. In Cyberpunk 2077 erreicht das MacBook Pro mit M5-Chip durchschnittlich 51 Bilder pro Sekunde, während das MacBook Air unter identischen Bedingungen bei nur 36 FPS verharrt.

Selbst mit aktiviertem Upscaling bleibt die Diskrepanz beachtlich: 76 FPS beim aktiv gekühlten Modell stehen 54 FPS beim passiv gekühlten Gerät gegenüber.

Dieses Verhalten lässt sich auch bei anderen fordernden Titeln wie Baldur’s Gate 3 und Elden Ring beobachten. Anfänglich liefern beide Modelle vergleichbare Ergebnisse, doch das MacBook Air verliert zunehmend an Leistung, sobald der Chip seine thermischen Grenzen erreicht.

Trotz Einschränkungen bleibt der M5 ein leistungsstarker Prozessor

Wichtig zu erwähnen ist, dass das MacBook Air mit M5-Chip dennoch eine spürbare Verbesserung gegenüber dem M4-Vorgänger darstellt, obwohl das Kühlkonzept unverändert blieb. Das eigentliche Problem liegt nicht in mangelnder Grundleistung, sondern in der Konsistenz bei anhaltender Beanspruchung.

Unterm Strich erweist sich das MacBook Air mit M5 weiterhin als leistungsfähiges und effizientes Arbeitsgerät, insbesondere für alltägliche Aufgaben und normale Nutzungsszenarien. Wer jedoch konstante Höchstleistung bei Gaming oder rechenintensiven Anwendungen benötigt, sollte das MacBook Pro in Betracht ziehen.

Author

  • Andrea Funk è una blogger tedesca di lifestyle e DIY, fondatrice di andysparkles, dove condivide consigli pratici su vita quotidiana, viaggi e creatività.

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